Die Losungen:
©evangelische Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeinde, weitere Informationen finden Sie hier

Fürchtet euch nicht und erschreckt nicht! Habe ich’s dich nicht schon lange hören lassen und es dir verkündigt? Ihr seid doch meine Zeugen!
Jesaja 44,8

Was euch gesagt wird in das Ohr, das verkündigt auf den Dächern.
Matthäus 10,27

Herzlich willkommen bei der
Christus Gemeinde in Pforzheim!

Liebe Gemeindeglieder und Freunde,

in Anbetracht der allgemeinen Lockerungsmaßnahmen haben wir uns entschlossen, den Gottesdienst in geänderter Form wieder am 24. Mai 2020 zu starten. Allerdings bis auf Weiteres nicht mehr in der Art und Weise, wie wir es bisher kennen und erlebt haben.
Aufgrund der erlassenen Vorschriften seitens der Bundesregierung sind wir zu weitreichenden Schutzmaßnahmen verpflichtet und werden deshalb den Gottesdienst Ablauf anpassen und optimieren, bis wir dann irgendwann wieder in den regulären Modus kommen. Daher ist es sehr wichtig, dass jeder die von der Gemeindeleitung veröffentlichen Informationen durchliest und verinnerlicht.
Wir bieten zum Startpunkt zwei Gottesdienste(!) an, die jeweils auf max. 35 Plätze begrenzt sind. Deshalb ist es wichtig, dass sich jedes Gemeindeglied für eine Uhrzeit entscheidet und sich dazu verbindlich anmeldet. Die genaue Personenanzahl ist daher wichtig und auch die Tatsache, dass die gewünschte Uhrzeit auch für die folgenden Sonntage gilt. Wir werden nicht jeden Gottesdienst neu ausschreiben.
der erste Gottesdienst startet um 9.30 Uhr bis 10.15 Uhr
    der zweite Gottesdienst startet um  10.45 Uhr bis 11.30 Uhr
die Anmeldung zu einem Gottesdienst erfolgt unter:   m.schaupp(at)cg-pforzheim.de.
Wichtig! Sollte ein Gottesdienst zu einer bestimmten Uhrzeit schon belegt sein können wir leider keine Ausnahmen bilden. Dann muss auf den jeweiligen späteren/früheren Gottesdienst ausgewichen werden.
Jeder Teilnehmer ist bei Anmeldung registriert und seine Anwesenheit wird zur Kenntnis genommen. Diese Liste wird handschriftlich erfasst und nicht (!) digital gespeichert. Sie dient ausschließlich zur Nachverfolgung der Kontakte bei einer möglichen Infektion und wird nach einer gewissen Zeit sofort vernichtet.
Ein Kernteam der Gemeinde  steht in dieser Zeit für den Gottesdienst zur Verfügung und sorgt für einen reibungslosen Ablauf.
Ein Hygiene Schutzkonzept ist Ausgehängt und muss unbedingt von jedem durchgelesen werden.
Die Video Aufzeichnung werden wir ab dem Zeitpunkt leider so nicht mehr aufrecht erhalten können, wir werden allerdings die Predigtmitschnitte als Audiodatei zum Mithören wie gewohnt online stellen.
Uns ist bewußt, dass wir momentan auf viele lieb gewonnenen Eigenschaften verzichten müssen, was uns natürlich sehr schmerzt, deshalb werden wir bis auf weiteres keine Lobpreisteams bilden, sowie keinen Kindergottesdienst und keinen Kirchenkaffee anbieten können. Trotzdem wollen wir jetzt auf ein gemeinsames Miteinander nicht verzichten und freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen mit euch. Lasst euch nicht entmutigen!

Wir bieten die aktuellen Gottesdienste entwerder zum Nachhören oder als Video an.

Besuchen Sie bitte diese Seite regelmäßig, wir werden die Entwicklung hier begleiten.

Der Vorstand der CG-Pforzheim.

Dieses Element sorgt dafür, dass das Accordion anfangs geschlossen ist.

Auf geht`s! - in Zeiten wie diesen... 31.05.2020
Das WIR gewegt

Liebe Freunde,

Vergangenen Sonntag hatten wir nach langer Zeit endlich mal wieder einen öffentlichen Gottesdienst. Irgendwie hat es mich um "gefühlte" 25 Jahre zurückversetzt. Eine überschaubare Zahl an Gottesdienstbesuchern hat sich aufgemacht um gemeinsam wieder  "Kirche"  so richtig zu erleben. Ein herzlichen Dank an alle mutigen Helfer und Teilnehmer.

Wenn ich ehrlich bin hat es schon ein wenig herausgefordert so plötzlich wieder früh morgens aus dem Haus zu gehen. Was war das doch schön sich gemütlich bei einer Tasse Kaffee die Predigt online anzuschauen und auf dem Sofa zu lümmeln...

Aber mal ehrlich, das Missionsfeld hat sich nicht plötzlich aufgelöst, nur weil der COVID-19 dazwischen kam, oder? Eigentlich ist es doch gerade anders herum. Die Frage nach dem Sinn des Lebens durchdringt momentan unsere Gesellschaft und die Menschheit kommt gewaltig ins Nachdenken. Viele Propheten der Neuzeit haben für die kommende Epoche eine Erweckung vorausgesagt und das möchte ich persönlich mit erleben.

In Galater 6.9 steht:

"Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen."

Aus diesem Grund gehe ich persönlich wieder in den Gottesdienst. Weil ich dabei sein will, wenn Gott seine Gemeinde ruft und weil ich logischerweise eure Gesichter mal wieder sehen will...

Ich wünsche uns allen eine kräftige Portion Mut, aber auch den nötigen Respekt für die gegenwärtige Situation. Lasst uns die kommende Zeit im Gebet vorbereiten und erwarten wir, dass Gott uns neu herausfordert. Als Gemeinde aber auch persönlich jeden Einzelnen von uns.

herzliche Grüße  Uli Bischoff

Nach vorne schauen - in Zeiten wie diesen... 02.05.2020
Das WIR gewegt

Liebe Freunde der CGP,
es gibt Licht am Horizont, und das ist gut so. Momentan erleben wir immer mehr, wie sich die Auflagen in der Krise lockern und wir so langsam ins alltägliche Leben zurückkehren. Auch wenn noch längst nicht alles so ist wie vorher spüren wir doch den Aufbruch und die Unruhe in uns.
Und auch wir in der Gemeindeleitung planen den Tag X  wo wir wieder vereint und gemeinsam Gottesdienst feiern dürfen und den Austausch und die Gemeinschaft pflegen. Dabei müssen wir erstmal die ganzen Rahmenbedingungen schaffen und die Hürden stemmen, die nun vor uns liegen. Habt also noch ein wenig Geduld, bis es soweit ist...
In Jesaja 43 steht:

"Denkt nicht mehr daran, was war und grübelt nicht mehr über das Vergangene. Seht hin; ich mache etwas Neues; schon keimt es auf. Seht ihr es nicht? Ich bahne einen Weg durch die Wüste und lasse Flüsse in der Einöde entstehen."

Diesen Vers möchte ich euch sehr ans Herz legen. Vielleicht bist du momentan entspannt oder aber du hast die letzten Wochen die größte Krise deines Lebens durchgemacht. Gott weiß um deine Sorgen und Nöte und trotzdem hat er sie zugelassen. Manchmal müssen wir selber Dinge erst loslassen um zu verstehen, was Er eigentlich mit uns vorhat.

Quarantäne kommt übrigens aus dem lateinischen "quadraginta" und bedeutet vierzig. Früher mussten Schiffe aus Übersee und kranke Menschen vierzig Tage isoliert bleiben, bevor sie Kontakt zu anderen haben durften. Und auch in der Bibel kommt die Zahl vierzig ganz oft vor. Noah blieb mit seiner Familie vierzig Tage im Schiff während der großen Flut, Das Volk Israel wanderte 40 Jahre durch die Wüste, Die Stadt Ninive hatte 40 Tage Zeit für Buße und Umkehr, Jesus war 40 Tage in der Wüste, unsw...  Und jedesmal ist danach etwas Neues, Bewegendes entstanden.

Ich möchte dich ermutigen, bleib dran an Ihm und seinen Verheißungen! Mach einen Neuanfang. Erwarte jetzt Großes von Gott auch wenn es bei dir persönlich noch nicht danach aussieht.

Sein Wille geschieht  -  in Zeiten wie diesen...

herzliche Grüße Uli Bischoff

Hinhören - in Zeiten wie diesen... 23.04.2020
Das WIR gewegt

Liebe Freunde,

vieles hat sich nun verändert in der letzten Zeit. Und wenn auch inzwischen von "Lockerungen der Auflagen" die Rede ist sind wir doch noch sehr weit von unserem  normalen Alltag entfernt. In den vielen Gesprächen und Begegnungen der letzten Tage konnte man doch sehr deutlich heraushören, wie erschüttert und frustriert inzwischen viele sind, weil nichts mehr so ist, wie es einmal war.

Schauen wir in den Hebräerbrief, stellen wir fest, das der Begriff "Erschütterung" bereits schon in der Bibel erwähnt wird. In Kapitel 12 wird unter anderem der Prophet Haggai zitiert.

>> Damals hat seine Stimme nur die Erde erbeben lassen. Doch jetzt kündigt er an: »Noch einmal werde ich die Erde erschüttern und auch den Himmel!« Dieses »noch einmal« bedeutet: Alles, was Gott geschaffen hat, wird er dann von Grund auf verändern. Bleiben wird allein das Ewige, das nicht erschüttert werden kann. Auf uns wartet also ein neues Reich, das niemals erschüttert wird. Dafür wollen wir Gott von Herzen danken und ihm voller Ehrfurcht dienen, damit er Freude an uns hat. Denn unser Gott ist wie ein Feuer, dem nichts standhalten kann. << Hebräer 12

Genau hinhören! Im zweiten Teil der Botschaft erfahren wir was in dieser Zeit tatsächlich nicht und niemals erschüttert werden kann. Und ich muss mich hinterfragen: "Hat das, was ich momentan tue und lasse, eigentlich Bestand für die Ewigkeit oder bleibt es Schall und Rauch."  Nehme ich mir die Zeit für Gottes Wort, seine Weisungen und bleibe im Gebet... oder doch lieber Netflix? Ich muss mich entscheiden.

Gott von Herzen danken - und ihm voller Ehrfurcht dienen, damit er Freude an uns hat... Viele von uns sind inzwischen bereits kreativ bei der Sache und leisten einen wertvollen Beitrag in dieser Zeit. Sei es durch Gebet, wertschätzende Worte oder praktische Nächstenliebe.

Ich möchte euch ermutigen, das wir gerade in dieser Zeit ganz neu wieder "Hinhören". Auf das was Gott dir persönlich auf Herz legt. Damit dein Einsatz und deine Hingabe für Ihn für die Ewigkeit Bestand hat und nicht erschüttert werden kann...

herzliche Grüße Uli Bischoff

Hoffnung - in Zeiten wie diesen... 17.04.2020
Das WIR gewegt

Liebe Gemeindeglieder und Freunde,

Hoffnung macht sich breit. Gerade jetzt spürt man doch allmählich einen allgemeinen Ruck durch die Reihen und wir können mit Zuversicht nach vorne blicken, so das wir hoffentlich in absehbarer Zeit die alltäglichen Dinge wieder genießen dürfen.

In den vergangenen Tagen habe ich mich an ein Kultspiel aus meiner Jugendzeit erinnert. "Die Siedler von Catan", ein witziges Brettspiel, wo man durch geschicktes Tauschen von Rohstoffen seinen Besitz erweitert.

Getauscht und gespendet haben wir auch... in unserer Nachbarschaft. Ob es der Hefe oder das Mehl waren , der Überraschungskuchen vor der Haustür, oder auch nur die kleinen Gesten der Freundlichkeit. Ich glaube jeder hat dabei  profitiert und wurde versorgt und so manches gute Gespräch ist dadurch entstanden...

Gott versorgt uns. Auch in Krisenzeiten!  So wie damals in der Jerusalemer Urgemeinde, als die Geldsammlung durch Paulus und seine Weggefährten überbracht wurde und dadurch ein Überleben der Gemeinde gesichert wurde

"Wir tun euch aber kund, Brüder und Schwestern, die Gnade Gottes, die in den Gemeinden Makedoniens gegeben ist. Denn vielfach bewährt in Bedrängnis war ihre Freude doch überschwänglich, und obwohl sie sehr arm sind, haben sie doch reichlich gegeben in aller Lauterkeit." (2. Korinther 8)

Wir sind Gott unendlich dankbar, dass wir auch in Krisenzeiten als Gemeinde existieren dürfen und seine frohe Botschaft verkünden. Herzlichen Dank auch an alle Organisatoren und Helfer, die in diesen Tagen die Gottesdienste streamen, mega viel Zeit investieren und nebenbei unser Gemeindehaus in Ordnung halten.

Dankbar sind wir auch für die Spender, die uns jetzt schon durch finanzielle Unterstützung eine enorme Hilfe sind. Durch die Gottesdienst Ausfälle fehlen uns jeden Sonntag momentan die Kollektenbeiträge. Falls es euch am Herzen liegt dürft ihr natürlich gerne auch die digitalen Möglichkeiten nutzen.

Kontoverbindung
Sparkasse Pforzheim-Calw
IBAN: DE82 6665 0085 0000 7801 54
BIC: PZHSDE66XXX

Wir wünschen uns natürlich, das unsere Gemeindearbeit auch in Zukunft weitergeht. Vielen Dank für eure Treue und Unterstützung!

Uli Bischoff

Aushalten - in Zeiten wie diesen... 10.04.2020
Das WIR gewegt

Liebe Gemeindeglieder und Freunde der CGP,

Nun ist die Osterzeit gekommen und wir haben immer noch Ausnahmezustand. Eines der höchsten Feste der Christenheit verbringen wir dieses Jahr ohne gemeinsame Zusammenkünfte und Familientreffen. Wer hätte das gedacht...  Und so langsam liegen doch bei dem einen oder anderen die Nerven etwas blank. Gerade diejenigen, die gerne Gesellschaft lieben und den häufigen Austausch mit Freunden und Verwandten pflegen, leiden unter der momentanen Situation. Und wir verstehen jetzt immer mehr, was eine "Umarmung" und "persönliche Wertschätzung" unter Menschen tatsächlich bedeutet, wenn man plötzlich darauf verzichten muss.

Einer der wohl ähnliche Gedanken haben musste war der Prophet Elia. Im alten Testament lesen in 1. Könige, wie er dem Volk Israel und seinem König aufgrund ihres Ungehorsams eine mehrjährige Dürre ankündigte, die von einer großen Hungersnot begleitet wurde. Danach wurde er auch noch verfolgt, mit dem Tode bedroht und musste mehrmals fliehen und sich lange Zeit alleine verstecken. Zweimal klagte er Gott sein Leid.

Er sprach: Ich habe für den HERRN, den Gott Zebaoth, geeifert; denn die Israeliten haben deinen Bund verlassen, deine Altäre zerbrochen, deine Propheten mit dem Schwert getötet und ich bin allein übrig geblieben, und sie trachten danach, dass sie mir das Leben nehmen. (1. Könige 19V.14)

Und was macht Gott?

  • Du bist nicht allein -  Gott öffnet Elia die Augen.Wir lesen weiter, dass in Israel weitere 7000 Personen treu dem Herrn dienen und in dieser Katastrophe nicht aufgegeben haben. So wie es heute überall gerade in Deutschland, Europa und auf der Welt Christen und Gemeinden gibt, die Gott die Ehre geben und sich nicht unterkriegen lassen
  • Er gibt dir einen Auftrag - Nachdem sich der Herr dem Elia offenbart hatte, blieb keine Zeit für Sentimentalitäten. Gott hat seinen Propheten berufen in Zeiten wie diesen zu handeln! (1. Könige 19V.15)

Was ist dein Auftrag gerade jetzt in dieser Zeit?

Wenn Jesus seinen Jüngern heute sagt, dass sie Licht und Salz sein sollen in dieser Welt, dann sind Tage wie diese der richtige Zeitpunkt dafür. Vielleicht bereitet er dich in diesen Momenten der "Ruhe" auf etwas vor..? Halte durch und lass dich überraschen!

Gottes reichen Segen.

Uli Bischoff

Gedanken - in Zeiten wie diesen 03.04.2020
Das WIR gewegt

Liebe Freunde und Gemeindeglieder der CGP,

vor kurzem habe ich einen interessanten Artikel gelesen. Er handelt von König Usija und steht in der Bibel in 2. Chronik 26. Dieser Mensch wurde mit sage und schreibe 16 Jahren zum Herrscher gekrönt. Was er dann in die Hand nahm und umsetzte war nur so vom Erfolg gekrönt. Er eroberte sämtliche Gebiete und unternahm einen Feldzug nach dem anderen wobei er jede Schlacht gewann. Er baute die Städte Israels wieder auf und formte eine starkes Heer.

>> ...läuft!  <<  könnte man meinen, aber obwohl ihm Gott in seiner Gnade auf wundersame Weise half kam irgendwann der Wendepunkt. So lesen wir in Vers 16: "als er aber mächtig geworden war, wurde er überheblich und verging sich gegen den Herrn."

Und so kam es, dass Usija Aussatz bekam und nach Hause in Quarantäne musste. Respektlosigkeit und Überheblichkeit kostete ihn letztendlich das Leben...

Und wie war das mit Miriam, der Schwester von Mose, als sie sich gegen Gottes Autorität erhoben hat (4. Mose 12)? Sie lebte solange außerhalb des Lagers bis sie von ihrer Krankheit geheilt war.

Kommt uns das irgendwie bekannt vor..? Solche Geschichten machen mich nachdenklich und manchmal denke ich, wäre es nicht besser dass wir auf die Knie fallen und den Herrn um Vergebung bitten für all die Ignoranz, Überheblichkeit, und Selbstgerechtigkeit in unserer Gesellschaft, als ihm vorzujammern, wie schlecht es uns gerade geht?

Ich möchte euch ermutigen die kommenden Gebetsinitiativen wahrzunehmen, die jetzt in den nächsten Tagen gestartet werden. Machen wir uns eins mit Gemeinden und Konfessionen und bekennen wir gemeinsam Gottes  Autorität und Größe über unsere Nation!

Gottes reichen Segen.

Uli Bischoff

Videobotschaft des MV-Präses Ekkehart Vetter 20.03.2020
Das WIR gewegt

Liebe Freunde in den Gemeinden des Mülheimer Verbandes!

Corona bewegt uns, unser Land, die ganze Welt! Neben allen Besonderheiten des Alltags in Corona-Zeiten geht es aber auch um tiefer liegende Fragen. Wie bewerten wir dieses Geschehen geistlich? Was bewegt sich in Kirchen und Gesellschaft mit welchen Konsequenzen? Wie können, wie müssen wir als Gemeinden darauf reagieren?

Hier bitte drücken zur Video Botschaft

 

Hier der Hirtenbrief der Gemeindeleitung 18.03.2020
Das WIR gewegt

Stand 18.03.2010 19:30 Uhr


Liebe Geschwister der Christus Gemeinde Pforzheim!

Ganz herzlichen Dank für eure Liebe und Treue und für das Mittragen der momentanen Situation. Nun sind wir also "mittendrin" und dürfen erleben, wie wir plötzlich mehr und mehr von unserem himmlischen Vater abhängig sind.

Ich möchte euch zuallererst Psalm 91 zusprechen: "Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN:  Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe..." Es lohnt sich ihn einmal ganz durchzulesen. Das gibt uns Hoffnung und Zuversicht für die kommende Zeit!

Gestern haben wir nochmal eine der wohl letzten Möglichkeiten genutzt, um uns in einer Sondersitzung als Gemeindeleitung für die kommende Zeit vorzubereiten. Es ist nicht einfach, weil wir erleben, wie jeden Tag immer mehr Türen für ein alternatives Miteinander im wahrsten Sinne des Wortes "zugeknallt" werden. Daher werden wir in dieser momentanen Phase auch keine Kleingruppen und sonstige Treffen im persönlichen Miteinander empfehlen oder fördern können.

Und doch sind wir nicht untätig..!

- jeden Sonntag wollen wir einen virtuellen kreativen Gottesdienst online auf die homepage stellen und euch geistlich dienen und ermutigen
- wir werden kontinuierlich alle Gemeindeglieder, die über die Liste erfasst sind, telefonisch kontaktieren um, im Gespräch und Austausch zu bleiben.
- wir informieren und kommunizieren alle relevanten Gemeindethemen regelmäßig unter der Woche per mail, um uns auf dem Laufenden zu halten.

Postet bitte daher alle interessanten und wichtigen Ereignisse an die Gemeindeleitung, damit wir uns gegenseitig stärken und ermutigen.
(Zeugnisse, Gebetsanliegen, Witziges und Ermutigung... wir wollen so viel wie möglich miteinander teilen!)
- auf unserer Gemeindehomepage gibt es die Rubrik "Neues". Hier findet ihr immer wieder Infos und Gedanken zum anhören und anschauen.

-Aktion: Mensch, bleib dran!

Falls es klappt suchen wir eine Möglichkeit telefonisch oder digital unsere Nachbarschaft zu erreichen, um ihnen in dieser Zeit persönliches Gebet und Gespräch anzubieten. Vorher bekommen sie natürlich einen kleinen "Hinweis", wie sie uns erreichen. Wie das gehen soll..? Lasst euch überraschen! Dazu werden wir auch noch einige von euch bitten, uns zu helfen. Berufen, für eine Zeit wie diese..!


Jetzt ist die Zeit für Taten. Betet für eure Freunde, Arbeitskollegen und Nachbarn, seid ein Segen im Dienst und in der Bereitschaft für euer Umfeld. Gespräche, praktische Hilfe und liebevolle Gesten sind die Türöffner für suchende Menschen.

Nutzt diese Zeit! Ganz herzlichen Dank auch an die treuen Helfer unter der Woche, die in unserem Gemeindehaus nach dem Rechten sehen und dafür sorgen, dass alles in Ordnung bleibt.Bleibt gesund!

Gottes reichen Segen.

Uli Bischoff - im Auftrag der Gemeindeleitung

Hier der Hirtenbrief der Gemeindeleitung 13.03.2020
Das WIR gewegt

Stand 13.03.2010 21:00 Uhr

Liebe Geschwister der Christus Gemeinde Pforzheim!

Da sich die Ereignisse überschlagen, kommt nun heute ein weiterer Hirtenbrief von uns, um euch auf dem Laufenden zu halten.

Aufgrund der neuen Bestimmungen von Bund und Ländern, sehen wir es als weise an Kontakte zu minimieren, um mögliche Ansteckungen zu vermeiden. Besonders am Herzen liegen uns hierbei die Menschen aus den Risikogruppen. Zudem wollen wir dadurch auch unser Gesundheitssystem unterstützen und bitten euch Ruhe zu bewahren und die Hygieneregeln gewissenhaft einzuhalten.

Als Konsequenz daraus sehen wir uns leider in einer Lage, in der wir die Veranstaltungen der Christus Gemeinde Pforzheim bis auf weiteres absagen müssen. Dies betrifft insbesondere die Sonntagsgottesdienste. Auch das Bibelgespräch und die Pfadfinder sagen wir hiermit offiziell ab. Über alle weiteren Gruppen befinden wir uns derzeit noch im Gespräch und informieren euch so bald wie möglich.

Vorerst finden also leider KEINE GOTTESDIENSTE statt. Das umschließt auch unseren Kuchen trifft Kirche Gottesdienst am 22.3.2020. Wann wir das Gottesdienstgeschehen wieder aufnehmen werden, steht derzeit noch nicht fest. Wir werden euch aber umgehend informieren.

Diese Maßnahmen bedauern wir zutiefst, lassen uns davon aber nicht entmutigen. Es ist eine Chance Gemeinde neu und anders zu leben. Es ist eine Zeit, in der wir auf eine besondere Art wachsen können und in der Gott neu Raum findet. Deswegen arbeiten wir gerade mit Hochdruck an neuen Ideen, wie wir in dieser besonderen Zeit Gemeinde leben können. (Wenn ihr hierzu Ideen habt, könnt ihr euch gerne bei uns melden.) Deswegen ist es unbedingt wichtig, dass ihr regelmäßig eure Emails lest. Hier wollen wir mit euch in Kontakt bleiben und ggf. auch neue Wege der Kommunikation finden.

Wir ermutigen euch, euch als Hauskreise weiterhin zu treffen (im Rahmen der gegebenen Umstände und Verhaltensmaßnahmen). Auch ist dies eine Chance neue Kleingruppen auszuprobieren mit Leuten, die z.B. in eurer Nähe wohnen. Wie wäre es mit einem Wohnzimmergottesdienst am Sonntag. Die Predigt und Gruppenfragen werden wir euch Samstag über die Homepage zur Verfügung stellen.

Auch wollen wir euch ermutigen zu überlegen, was es bedeutet, dass wir berufen sind für eine Zeit wie diese? Wie könnt ihr eurer Nachbarschaft und euren Kollegen dienen? Gibt es ältere Leute in deiner Nachbarschaft, für die du Dinge erledigen könntest? Gibt es Eltern, die du bei der Kinderbetreuung unterstützen könntest? Es gibt viele Wege ein Hoffnungsschimmer zu sein. Wir wollen uns als Christen nicht verstecken, sondern als Hilfe Präsenz zeigen.

Doch vor allem sind wir eine Gemeinschaft, die füreinander einsteht. Wenn jemand von euch Unterstützung braucht, ein Ohr was mal zuhört oder einfach Klopapier, dann wollen wir füreinander da sein. Wir richten derzeit noch eine geeignete Plattform dafür ein. Aber bitte scheut euch nicht, uns zu kontaktieren, wenn ihr Hilfe benötigt. Schaut nach einander und bleibt im Kontakt.

 

Zu guter Letzt wollen wir euch noch auffordern im Gebet weiter einzustehen. Unser Land braucht Gebet. Bitte betet für unsere Politiker und Verantwortlichen in Wirtschaft und Gesundheitswesen. Bitte betet für unsere Stadt und für die Bedürftigen. Betet um Gottes Bewahrung und Hoffnung in dem Allen. Er ist die Hoffnung der Welt und wir beten, dass er verherrlicht wird.

Bleibt gesund!

Gottes reichen Segen

Miriam Schaupp / Uli Bischoff - im Auftrag der Gemeindeleitung

Die nächsten Termine ...

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