Ihr Lieben,

nun sind wir also mittendrin in der "heißen" Phase. Leider wissen wir nicht wie lange wir noch ausharren müssen und was noch kommen wird. Das ist natürlich belastend und plötzlich erleben wir Situationen, die wir bisher so noch nicht hatten...

Vielleicht fragen wir uns..., warum lässt Gott so etwas zu? Wieso muss ich jetzt da ebenso durch wie alle anderen auch, und wie komme ich jetzt über die Runden ohne finanzielle und existenzielle Sicherheit?

Wenn ich so darüber nachdenke fällt mir folgendes auf. Wenn ich ehrlich bin kenne ich Gott doch nur als den liebenden Vater und meinen Erlöser. Jemand der Schuld vergibt und geduldig immer wieder seine Hände ausstreckt.

Aber wie lesen wir im Prophet Joel: "Vor ihm zittert das ganze Land und bebt der Himmel; Sonne und Mond werden finster, und die Sterne verhalten ihren Schein."

Diese Seite von Gott ist uns doch in Wirklichkeit fremd und passt so gar nicht so in unsere eigene Vorstellung. Folgende Stelle aus Jesaja macht in dieser Zeit für mich plötzlich einen Sinn: "So geh nun, mein Volk, in deine Kammern und schließe die Tür hinter dir zu! Verbirg dich einen kleinen Augenblick, bis der Zorn vorübergegangen ist! (Jesaja 26,20)"

Gott weiß was für uns gut ist. Und manchmal habe ich den Eindruck, das er zu mir sagt: "Frag nicht so viel! Mach, was ich sage, ich weiß was ich tue oder lasse ..."

Lernen wir in dieser Situation wieder ganz neu auf ihn zu vertauen, auch wenn es vielleicht gerade verdammt hart ist und wir vieles nicht verstehen.

Lasst mich euch noch Folgendes mitgeben:

In der Nacht, als das Volk Israel sich auf den Auszug aus Ägypten vorbereitete, nachdem es alle Plagen miterlebt hatte und jetzt der Todesengel durch die Häuser ging, gab Gott wieder einen Befehl an seine Kinder:

"Streicht das Blut des Lammes an die Türpfosten..."  (2. Mose 12)

Wir brauchen jetzt kein Lamm zu schlachten, aber stellvertretend dafür können und sollen wir das Abendmahl feiern! Macht es, tut es... jetzt gerade in euren Häusern und mit euren Familien im engsten Kreis! Als Zeichen des Vertrauens in seinen Schutz und seine Fürsorge. Und sein Friede wird in eure Herzen einkehren...

Liebe Grüße und seid hiermit umarmt...

Uli Bischoff

 

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