Dieses Lied ist weniger eine Ermutigung für mich, als das es mein Schlachtruf ist. Der Text ist leicht und eingängig. Immer wenn ich Angst habe oder mich Sorgen und Gedanken zu überwältigen drohen, dann singe ich diese Zeilen.

Mein Schlachtruf in jedem Kampf ist schlicht und einfach: "Jesus Christus!" Das ist so eine Art magische Formel, nur besser. Dieses Lied, packt diesen Schlachtruf in andere Worte, meint aber genau das Gleiche.

Zu Beginn zitiert der Sänger Jesaja 61,3 und ich finde, das passt so gut in diese Zeit. Er spricht davon, dass wir dem Geist der Betrübnis mit Lobgesang begegnen sollen, der uns umhüllt, wie ein Gewand.

Er hat mich gesandt, um es den Trauernden zu ermöglichen, dass ihnen ein Kopfschmuck anstelle von Asche, Freudenöl anstelle von Trauerkleidern, und Lobgesang anstelle eines betrübten Geistes gegeben werde; und dass man sie »Eichen der Gerechtigkeit« und »Pflanzung zur Verherrlichung des Herrn« nennen kann.

Mich persönlich erinnert das Lied an die Geschichte aus 2.Könige 6, wo ein feindliches Heer eine Stadt belagert, um an den Propheten Elia ranzukommen. Elias Diener tritt morgens vor das Haus und erschrickt, als er die Belagerung sieht. Elia sagt aber zu ihm, dass er sich nicht fürchten soll, da mehr Kriegsleute von ihrer Seite, das feindliche Heer umlagern. Dann betet er, dass Gott seinem Diener die Augen öffne und plötzlich sah dieser das ganze göttliche Heer, das so viel mächtiger war.

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